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Skurril, skurriler: Promi-Marotten

Promi-Marotten
Foto: fotolia.com © jossdim

Kein Mensch geht ohne gewisse Marotten und Allüren durch die Welt. Aber bei manchen Stars und Sternchen läuft es teilweise aus dem Ruder.

Wer würde denn erwarten, dass ausgerechnet „Spiderman“ Tobey Maguire mal Ärger mit dem Gesetz hatte, weil er die Finger nicht von den Karten lassen kann? Gut, dass Madonna in jedem Umkleideraum brandneue Toilettenbrillen installieren lässt, kann man sich schon eher vorstellen. Aber dass Megan Fox ums Verrecken kein trockenes Papier anfasst und deshalb nur einlaminierte Skripts entgegennimmt, geht schon ziemlich weit in Richtung „Merkwürdig“.

Natürlich, auch hinter millionenschweren (und weniger schweren) Promis steckt immer ein Mensch mit all seinen Schwächen. Was aber nicht heißen soll, dass man bei solchen Personen des öffentlichen Lebens nicht ein bisschen genauer hinschauen darf. Und angesichts der ganzen ausgefallenen Hobbies, Marotten und Allüren, die sich in der Promiwelt ansammeln, ergibt das mehr als genug Inhalt, um den folgenden Artikel damit zu füllen.

Megan Fox

Marotte: Kann kein trockenes Papier anfassen

Megan Fox
Megan Fox
Foto: dpa, Britta Pedersen

Megan Fox (Transformers) Probleme mit Papier sind schon seit längerem bekannt: Als die Schauspielerin im Jahr 2009 bei Talkmaster Jimmy Fallon zu Gast war, erklärte sie: „Manche Leute mögen das kratzende Geräusch von Nägeln auf einer Tafel nicht. Und ich mag kein trockenes Papier anfassen. Das ist total widerlich“.

Um dem Ekel auszuweichen, greift sie wahlweise auf einlaminierte Papiere oder aber angeleckte Finger zurück. An Tagen, an denen der Ekel zu groß ist, hat sie auch ein Schälchen Wasser neben sich stehen, in dem sie ihre Finger nass macht, damit sie das Papier anfassen kann.

Schrägheits-Faktor: 5/5

 

Matthew McConaughey

Marotte: Angst vor Drehtüren und Tunnel

Matthew McConaughey
Matthew McConaughey
Foto: dpa, Warren Toda

Matthew McConaughey, gutaussehend, klasse Schauspieler, Oscar-prämiert. Und doch nicht frei von Skurrilitäten: Er hat regelrechte Panik vor Drehtüren: „Ich fühle mich einfach unwohl in ihrer Nähe“ sagte er in einem Interview.

Ähnlich geht es im auch mit Tunneln – wobei seine Begründung dafür vergleichsweise sehr rational ist: Er mag schlicht nicht den Übergang zwischen hell und dunkel, der auf den ersten Tunnel-Metern die Sicht erschwert: „Du kannst weder sehen, ob der Tunnel voller Wasser ist, in Flammen steht oder von Aliens eingenommen wurde“.

Schrägheits-Faktor: 2/5

 

Tobey Maguire

Marotte: Nimmt an illegalen Pokerturnieren teil

Eigentlich sollte man glauben, dass Promis, denen das Geld in den Fingern juckt, es auch ganz legal in Las Vegas verspielen könnten. Und dass es ausgerecht ein solcher Großmutter-Schwarm wie Tobey Maguire ist, der illegal zockt, verwundert da noch etwas mehr. 2011 hatte ihn die Staatsanwaltschaft von LA am Haken: Der Beau hatte bei einem solchen Match einem Großinvestor einige hunderttausend Dollar abgenommen – der wollte sein Konto mit Kundengeldern ausgleichen und wurde erwischt. Bei den anschließenden Ermittlungen kam raus: Maguire war am Investoren-Verlust mit 300000$ beteiligt – zurückzahlen musste er am Ende weniger. Aber er zahlte freiwillig, um einer Anklage wegen illegalem Glücksspiel zu entgehen.

Schrägheits-Faktor: 3/5

 

Madonna

Marotte: Setzt sich auf keine gebrauchten Toilettenbrillen

Promi-Marotten
Sollte Madonnas Tourbus jemals eine Panne haben, sollte sie inständig hoffen, nicht mit voller Blase auf den Pannendienst warten zu müssen: Der Popstar bettet seinen Allerwertesten nämlich nur auf brandneuen, frisch für ihn installierten Toilettenbrillen.
Foto: fotolia.com © Daniel Ernst
Madonna
Madonna
Foto: dpa, Franck Robichon

Wer der Werbung glaubt, könnte der Ansicht sein, dass es durchaus genügend frei verkäufliche Desinfektionssprays gibt, die jeglichen Bakterien, Viren und Krankheitserregern den Garaus machen. Offenbar glaubt Pop-Altmeisterin Madonna der Werbung jedoch kein Wort: Wenn sie sich nicht gerade zuhause befindet, sondern auf Tour, muss in ihrem Umkleideraum ein brandneuer Toilettensitz installiert werden.

Selbst seinen eigenen Keimen traut der Star nicht über den Weg: Denn Abmontieren und Wiederinstallieren ihrer „Privatbrille“ im nächsten Konzertort gibt es nicht – es muss immer eine Neue sein – das Madonna da auch noch einen eigenen Lakaien beschäftigt, der nur ihre getragenen Kleider aufsammelt, mutet dagegen fast harmlos an.

Schrägheits-Faktor: 4/5

 

Axl Rose (Guns´n´Roses)

Marotte: Glaubt, der Buchstabe M sei verflucht

Promi-Marotten
Sorry Miami, auch wenn Axl Rose jetzt als Sänger bei AC/DC arbeitet, wird er dir wohl keinen Besuch abstatten: Du fängst mit M an und der Buchstabe ist verflucht.
Foto: fotolia.com © katy_89

Axl Rose hatte es im Leben nicht ganz leicht: Nachdem seine Band Guns ´n Roses nach und nach von allen Mitgliedern verlassen worden war, bis nur noch er übrigblieb, ging es mit seiner Karriere steil bergab – und seinem BMI bergauf. Ob der Verlust seiner Popularität der Auslöser für seine Marotte war oder diese schon zu GnR-Zeiten bestand, lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei rekonstruieren. Fest steht allerdings: Axl Rose ist so überzeugt davon, dass der Buchstabe M verflucht sei, dass er sich mit Händen und Füßen dagegen weigert, in Städten aufzutreten, die mit M beginnen. Pech für Melbourne, Moskau und München, gut für Hamburg, denn: „solange das M nicht am Anfang steht, ist alles okay“.

Schrägheits-Faktor: 5/5

 

50 Cent

Marotte: Muss immer mindestens 25.000 Dollar in Bar dabeihaben

In seiner Jugend war Rapper 50 Cent das genaue Gegenteil vom schwerreichen Bühnenstar: Curtis James Jackson (der Dritte) wuchs nämlich in ziemlich ärmlichen Verhältnissen auf. Als ihm dann Dank tatkräftiger Unterstützung der Rap-Superstars Eminem und Dr. Der der Durchbruch gelang, spielte Geld auf einmal keine Rolle mehr – allerdings hatte 50 Cent nun Panik, es wieder verlieren zu können. Um die bösen Geister zu besänftigten, pflegte er deshalb, immer mindestens 25000 Dollar Bargeld durch die Gegend zu schleppen: „weil ich dann das Gefühl habe, Geld zu besitzen“. Bleibt zu hoffen, dass er davon manchmal ein paar Bündel zur Seite packte: 50 Cent ist nämlich insolvent und musste sogar seine Villa verkaufen.

Schrägheits-Faktor: 1/5

 

George Clooney

Marotte: Nahm zu seinem verstorbenen Schwein per Medium Kontakt auf

Okay, George Clooneys Marotte ist eigentlich gar keine richtige, denn er übte sie nur einmal aus. Und eigentlich kann er einem dafür wirklich von Herzen leidtun: Clooney lebte 18 Jahre lang mit seinem Hängebauchschwein Max zusammen. Das Tier war schon Ende der 80er sein Gefährte, als der heutige Superstar als einzige Auftritte ein paar Folgen der Sitcom „Roseanne“ und den Film „Die Rückkehr der Killertomaten“ vorweisen konnte. 2006 starb Max an Altersschwäche und Clooneys Schmerz war groß – so groß, dass er drei Jahre später eine Parapsychologin darum bat, mit Max im Jenseits Kontakt aufzunehmen. Clooney sagte zwar selber, dass er nicht sicher sei, ob die Dame die Wahrheit sage, doch wolle er ihr gern glauben.

Schrägheits-Faktor: 1/5, Traurigkeits-Faktor: 10/10

 

Nicolas Cage

Marotte: Wählt sein Fleisch nach der Art aus, in der die Tiere Sex haben

Der letzte Star in unserer Liste ist gleichzeitig auch der heißeste Anwärter darauf, den Schrägheits-Faktor um mindestens einen Punkt nach oben zu verschieben. Nicolas Cage gab in einem Interview nämlich eine ziemlich abgedrehte Marotte zu Protokoll: Er isst nur das Fleisch von Tieren, die (seiner Ansicht nach) „würdevollen Sex haben“. Besonders würdevoll treiben es in seinen Augen Vögel und Fische – weshalb deren Fleisch auch meist auf seinem Speiseplan stünde. Zu animalisch hingegen sind ihm die Paarungsgewohnheiten von Schweinen. Also weder Kotelett, noch marinierte Schweinesteaks für Herrn Cage.

Schrägheits-Faktor: 5/5

 

Fazit:

Marotte: Wählt sein Fleisch nach der Art aus, in der die Tiere Sex haben

Ob millionenschwer oder gerade Pleite gegangen: Auch Stars sind Menschen. Doch auch, wenn jeder von uns gewisse Merkwürdigkeiten sein Eigen nennt, lassen manche Promis zumindest den Rückschluss zu, dass die Skurrilität ihrer Marotten proportional zum Erfolgsgrad zunimmt.

 

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